Backup & NAS-Lösung im Eigenbau

Lange habe ich über eine einfache und nützliche Möglichkeit nachgedacht mein MacBook Pro zu backupen. Neben dem Backup Thema wollte ich noch einen vernünftigen Netzwerkspeicher haben. Auf dem Markt gibt es so einiges, aber davon hat mich bisher nichts überzeugt. Ein Gewinn bei der IT-Jahresverlosung bei meinem Arbeitgeber brachte mir einen Mac Mini (Core2Duo) in die Wohnung. Dieser fristete aber bis zum Sommer 2017 eher einen Status als Staubfänger.

Nachdem wir im Frühjahr 2017 in eine gemeinsame neue Wohnung umgezogen sind, konnte ich mich mit dem Thema Backup und Datenablage wieder beschäftigen. Beim Umzugskartons packen tauchte auch noch eine alte Western Digital MY BOOK DUO auf. Leider mit nur zwei 500 GB Festplatten. Schnell mal nach einem Schnapper bei eBay geschaut und zwei 2 TB WD–Green ersteigert – diese dann relativ einfach in das alte Gehäuse eingebaut und als RAID 1 eingerichtet. Parallel dazu hab ich den MacMini mit der aktuellsten Version von macOS ausgestattet und die macOS-Serverversion installiert. Die macOS-Serverversion auch nur deswegen, da ich bestimmte Dienste, wie TimeMachineBackup daraus nutzen wollte. Für das TimeMachineBackup habe ich noch eine 1 TB HDD bei Conrad gekauft und direkt in den MacMini neben der SSD für das System eingebaut.

Neben der macOS-Serverversion habe ich noch XAMPP installiert und dort Nextcloud. Über eine Portfreigabe in der Fritzbox und DynDNS kann ich somit auch auf bestimmte Daten auch von Unterwegs zugreifen.

90er Paradies

Die Woche startet mit einem typischen Montag. Müde und viel Mails in der Agentur. Ich kann aber erstaunlicherweise am Abend recht pünktlich das Büro verlassen – es war schon schlimmer im Januar. Abends gibt es noch eine Pfadinder-Telko, es gilt ein Redaktions-Wochenende vorzubereiten.

Die nächsten Tage sind eher Standardtage, Dienstagabend probiere ich mit Freunden Burger einer neu geöffneten alten Kneipe in der Mainzer-Neustadt aus. Das scheint meinem eh schon angeschlagenen Magen aber weniger gut gefallen zu haben. Der Mittwoch besticht durch Magen-Darm Probleme, Netflix und Couch, meine Kollegen müssen auf mich verzichten. Donnerstag bin ich schon wieder fitter und verbringe einen normalen Tag im Büro und Abends machen wir es uns auf der Couch gemütlich, zwischendrin telefoniere ich noch fix wegen der VCP-Bundesfahrt.

Freitagabend geht das endlich mal wieder richtig rund, wir haben Karten für die 90er-Party im neuen KUZ Mainz. Eine coole Party, die Location wurde gut aufgewertet und die Getränkeauswahl ist auch um einiges besser als früher. Es gibt Bier von meinen beiden Mainzer Lieblingsbrauerei: Kuehn Kunz Rosen und Eulchen. Vorab waren wir noch im Hoa Mai vietnamesisch essen – sehr lecker!

Samstag ist Shopping Tag, erst nach einem Anzug schauen in Weinheim und dann noch eine Shoppingtour durch die Mainzer Innenstadt. Abends ging es zum Essen mit unseren Eltern nach Ingelheim und danach direkt ins Bett. Die Nacht von Freitag auf Samstag war eher kurz 😉

Der Sonntag steht unter dem Zeichen ausschlafen, frühstücken, putzen & aufräumen. Nachmittags geht es in die zweite Runde Bier brauen, diesmal IPA. Wir sind gespannt, wie es schmeckt. Der österreichische Krimi Abend verkürzt uns dann noch den Sonntagabend. Ich habe aber nicht genug von Krimis und starte noch mit dem neuen Buch von Nele Neuhaus.

Start in das neue Jahr

Neues Jahr und neue Ideen. Diesmal will ich versuchen hier einen Wochenrückblick für jede Woche des Jahres 2019 zu schreiben. Mal sehen wie lange ich damit durchhalte.

Zum Jahreswechsel habe ich den Grill angeworfen und für vier Personen ein leckeres Menü (fast) komplett vom Grill gezaubert. Hier habe ich wieder gemerkt wie viel Freude es mir bereitet in der Küche zu stehen und leckere Dinge zu kochen und backen. Eine große Leidenschaft, die immer größer wird. Am 1.1. sind wir dann für ein paar Tage mit der Familie von Jule in die Eifel gefahren, ein wenig Seele baumeln und es einem gutgehen lassen. Mehr dazu bei #reiselust.

Freitag war dann der erste Arbeitstag 2019 und so ziemlich jeder meiner Kollegen hat mich gefragt, warum ich nicht auch den Tag noch frei gemacht habe. Aber ich wollte ein wenig Urlaubstage aufsparen und fand es einen ruhigen Start ins Arbeitsjahr 2019.

Samstag war geprägt von daheim rumwurschteln und gegen Mittag ging es dann ins MTZ nach einem Anzug schauen, ein besonderes Ereignis wirft seine Schatten voraus. Abends gab es dann noch ein schnelles Steak, mit Gemüse und Pommes. Einfach, aber lecker. Der Sonntag war geprägt von einem entspannten Tagesstart, meine Versuche einen Flatwhite zu machen werden auch von Tag zu Tag besser. Gegen frühen Nachmittag tauchte dann ein guter Kumpel auf und wir haben den Nachmittag über unser erstes Bier gebraut, ein Helles von besserbrauer.de. Wir sind gespannt und planen schon den nächsten Brautag (dazu aber noch an anderer Stelle mehr). Nebenbei habe ich es endlich auch geschafft mein iPhone-Display auszutauschen und meine neue Espressomühle noch besser einzustellen.

Zwei Dropbox-Accounts auf dem Mac

Ich hatte mal wieder den Anwendungsfall das ich zwei Dropbox-Accounts parallel auf meinem Mac einrichten wollte. Das ganze geht so:

  1. Automator öffnen
  2. Arbeitsablauf erstellen und “Shell-Skript ausführen” in die Mitte ziehen
  3. In das Eingabefeld folgendes eingeben:

    HOME=$HOME/Dropbox-personal /Applications/Dropbox.app/Contents/MacOS/Dropbox &

  4. Ausführen drücken und eine weitere Instanz von Dropbox startet
  5. Dropbox wie gewohnt einrichten, eventuell darauf achten das man einen zweiten Ordner anlegt für den zweiten Dropbox-Account

Ich habe es mir am Ende als App (hier herunterladen) gespeichert und noch in den Autostart von meinem Benutzer gelegt.

Telnet auf dem Mac

Ich wollte die Tage meinen alten Freifunk Mainz Router mit einem OpenWRT neuflashen, da ist mir aufgefallen das von Hause aus kein Telnet mehr möglich ist auf macOS 10.14 (macOS Mojave). Das Problem besteht schon ab macOS 10.13. Was hat sich Apple da wieder gedacht? Es gibt aber eine Lösung:

  1. Mit dem Terminal-Befehl den Paketmanager Homebrew installieren:

    /usr/bin/ruby -e “$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/install)”

  2. Telnet mit folgendem Terminal-Befehl installieren:

    brew install telnet

  3. Schwupps ist es installiert und kann genutzt werden.

Mit Homebrew lassen sich auch noch weitere praktische und nützliche Tools aus der Unix-Welt auf macOS installieren. Einfach mal anschauen!