Rouladen vom Wochenmarkt

Die Wochen zum Jahresanfang sind bei mir arbeitstechnisch irgendwie immer gleich. Das große Projekt in der Agentur nimmt mich voll in Anspruch und die Abende werden auch immer länger. Dafür ist der Sommer bei uns meistens etwas ruhiger, da ist man dann ja auch lieber mal draußen Abends!

Zum Start ins Wochenende haben wir uns in eine neue Bierbar mit Freundinnen verabredet. Das »Teilchen und Beschleuniger« eröffnet in der alten Bagatelle am Gartenfeldplatz. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Getränk Bier, so gibt es auch ein »Probier vier« bei dem man vier von sechs Faßbieren probieren kann. Insgesamt ein schönes Konzept und ein netter Abend. Am Samstag geht es in die Stadt auf den Wochenmarkt und ein paar Geschenke besorgen. Nach der Stadt erledige ich noch die restlichen Einkäufe beim Getränkeland und Supermarkt. Abends gibt es leckere Rouladen mit Klößen und Rotkraut. Fast alles eingekauft auf dem Mainzer Wochenmarkt auf dem Domplatz.

Am Sonntag bin ich wieder viel zu früh wach, dass ist derzeit meistens so. Komischerweise fühle ich mich dann aber auch meistens ausgeschlafen und fit. So startet der Sonntag für mich gemütlich mit Kuchen backen, IPA abfüllen für die Nachgärung in der Flasche und nebenbei erledige ich ein paar Computerdinge. Nachmittags fahren wir dann zu meinen Eltern und dann in den Binger-Wald, wir brauchen einen Birkenstamm für eine DIY-Lampe im Wohnzimmer. Das ganze verbinden wir mit einem Essen in der Lauschhütte. Abends dann der obligatorische Tatort. Danach habe ich noch die Motivation mein Buch fertig zu lesen!

Kölsche Redaktionssitzung

Die dritte Woche des Jahres und so langsam zieht es in der Agentur etwas an, das Projekt kommt in Fahrt und es gibt immer mehr zu tun. Nun startet die berühmte »Heiße Phase« bei uns in der Agentur. Tage werden länger und der Feierabend ist nicht mehr so gut planbar. Neben also viel Arbeit für den Arbeitgeber, kommt auch noch ein wenig Arbeit für mein Nebengewerbe dazu und für mein großes Ehrenamt im VCP, zum Wochenende steht die anp-Redaktionssitzung in Köln an.

Dort planen wir das nächste Mitgliedermagazin für den VCP mit dem Thema Alarm, diesmal darf ich zusammen mit Jule die Organisation und Koordination des Magazins übernehmen. Neben einem produktiven tagen, haben wir gemeinsam mit den lieben Menschen aus der Redaktion noch einige schöne Stunden. Von Oli (ausgepoeppelt.wordpress.com) bekommen wir eine private Führung durch das Funkhaus vom WDR. Am Samstagabend geht es mit dem Zug wieder zurück nach Mainz. Köln ist nun nicht soweit weg und man ist in zwei Stunden mit dem IC dort. Vielleicht sollten wir öfter Ausflüge nach Köln machen. Sonntagnachmittag füllen wir dann noch das frisch gebraute Bier ab.

Nebenbei habe ich mich in der Woche bei einem weiteren Sozialen Netzwerk angemeldet: Untappd – dort geht es darum, welches Bier man getrunken hat und wie es einem geschmeckt hat. Ein wenig wie Swarm, nur für Biertrinker.

Backup & NAS-Lösung im Eigenbau

Lange habe ich über eine einfache und nützliche Möglichkeit nachgedacht mein MacBook Pro zu backupen. Neben dem Backup Thema wollte ich noch einen vernünftigen Netzwerkspeicher haben. Auf dem Markt gibt es so einiges, aber davon hat mich bisher nichts überzeugt. Ein Gewinn bei der IT-Jahresverlosung bei meinem Arbeitgeber brachte mir einen Mac Mini (Core2Duo) in die Wohnung. Dieser fristete aber bis zum Sommer 2017 eher einen Status als Staubfänger.

Nachdem wir im Frühjahr 2017 in eine gemeinsame neue Wohnung umgezogen sind, konnte ich mich mit dem Thema Backup und Datenablage wieder beschäftigen. Beim Umzugskartons packen tauchte auch noch eine alte Western Digital MY BOOK DUO auf. Leider mit nur zwei 500 GB Festplatten. Schnell mal nach einem Schnapper bei eBay geschaut und zwei 2 TB WD–Green ersteigert – diese dann relativ einfach in das alte Gehäuse eingebaut und als RAID 1 eingerichtet. Parallel dazu hab ich den MacMini mit der aktuellsten Version von macOS ausgestattet und die macOS-Serverversion installiert. Die macOS-Serverversion auch nur deswegen, da ich bestimmte Dienste, wie TimeMachineBackup daraus nutzen wollte. Für das TimeMachineBackup habe ich noch eine 1 TB HDD bei Conrad gekauft und direkt in den MacMini neben der SSD für das System eingebaut.

Neben der macOS-Serverversion habe ich noch XAMPP installiert und dort Nextcloud. Über eine Portfreigabe in der Fritzbox und DynDNS kann ich somit auch auf bestimmte Daten auch von Unterwegs zugreifen.

90er Paradies

Die Woche startet mit einem typischen Montag. Müde und viel Mails in der Agentur. Ich kann aber erstaunlicherweise am Abend recht pünktlich das Büro verlassen – es war schon schlimmer im Januar. Abends gibt es noch eine Pfadinder-Telko, es gilt ein Redaktions-Wochenende vorzubereiten.

Die nächsten Tage sind eher Standardtage, Dienstagabend probiere ich mit Freunden Burger einer neu geöffneten alten Kneipe in der Mainzer-Neustadt aus. Das scheint meinem eh schon angeschlagenen Magen aber weniger gut gefallen zu haben. Der Mittwoch besticht durch Magen-Darm Probleme, Netflix und Couch, meine Kollegen müssen auf mich verzichten. Donnerstag bin ich schon wieder fitter und verbringe einen normalen Tag im Büro und Abends machen wir es uns auf der Couch gemütlich, zwischendrin telefoniere ich noch fix wegen der VCP-Bundesfahrt.

Freitagabend geht das endlich mal wieder richtig rund, wir haben Karten für die 90er-Party im neuen KUZ Mainz. Eine coole Party, die Location wurde gut aufgewertet und die Getränkeauswahl ist auch um einiges besser als früher. Es gibt Bier von meinen beiden Mainzer Lieblingsbrauerei: Kuehn Kunz Rosen und Eulchen. Vorab waren wir noch im Hoa Mai vietnamesisch essen – sehr lecker!

Samstag ist Shopping Tag, erst nach einem Anzug schauen in Weinheim und dann noch eine Shoppingtour durch die Mainzer Innenstadt. Abends ging es zum Essen mit unseren Eltern nach Ingelheim und danach direkt ins Bett. Die Nacht von Freitag auf Samstag war eher kurz 😉

Der Sonntag steht unter dem Zeichen ausschlafen, frühstücken, putzen & aufräumen. Nachmittags geht es in die zweite Runde Bier brauen, diesmal IPA. Wir sind gespannt, wie es schmeckt. Der österreichische Krimi Abend verkürzt uns dann noch den Sonntagabend. Ich habe aber nicht genug von Krimis und starte noch mit dem neuen Buch von Nele Neuhaus.

Start in das neue Jahr

Neues Jahr und neue Ideen. Diesmal will ich versuchen hier einen Wochenrückblick für jede Woche des Jahres 2019 zu schreiben. Mal sehen wie lange ich damit durchhalte.

Zum Jahreswechsel habe ich den Grill angeworfen und für vier Personen ein leckeres Menü (fast) komplett vom Grill gezaubert. Hier habe ich wieder gemerkt wie viel Freude es mir bereitet in der Küche zu stehen und leckere Dinge zu kochen und backen. Eine große Leidenschaft, die immer größer wird. Am 1.1. sind wir dann für ein paar Tage mit der Familie von Jule in die Eifel gefahren, ein wenig Seele baumeln und es einem gutgehen lassen. Mehr dazu bei #reiselust.

Freitag war dann der erste Arbeitstag 2019 und so ziemlich jeder meiner Kollegen hat mich gefragt, warum ich nicht auch den Tag noch frei gemacht habe. Aber ich wollte ein wenig Urlaubstage aufsparen und fand es einen ruhigen Start ins Arbeitsjahr 2019.

Samstag war geprägt von daheim rumwurschteln und gegen Mittag ging es dann ins MTZ nach einem Anzug schauen, ein besonderes Ereignis wirft seine Schatten voraus. Abends gab es dann noch ein schnelles Steak, mit Gemüse und Pommes. Einfach, aber lecker. Der Sonntag war geprägt von einem entspannten Tagesstart, meine Versuche einen Flatwhite zu machen werden auch von Tag zu Tag besser. Gegen frühen Nachmittag tauchte dann ein guter Kumpel auf und wir haben den Nachmittag über unser erstes Bier gebraut, ein Helles von besserbrauer.de. Wir sind gespannt und planen schon den nächsten Brautag (dazu aber noch an anderer Stelle mehr). Nebenbei habe ich es endlich auch geschafft mein iPhone-Display auszutauschen und meine neue Espressomühle noch besser einzustellen.